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Febro baut auch mit Poroton. Poroton ist ein Begriff aus der Bauindustrie und wird als Markenname verwendet. Hinter diesem Markennamen verbirgt sich ein Lochziegel, auch als Mauerziegel bezeichnet, der im Hausbau eingesetzt wird. Der Poroton-Stein zeichnet sich durch eine hohe Leichtigkeit und eine besonders gute Wärmedämmung aus.

Durch die spezielle Lochung des Ziegels entstehen diese Eigenschaften. Beim Poroton wird zwischen zwei Sorten unterschieden, wobei die Lochung eine Rolle spielt. Bei einem Hohllochziegel ist die Lochung senkrecht zur Auflagefläche eingebracht, wobei beim Langlochziegel die Lochung waagerecht zur Auflagefläche verläuft. Aus diesem Aufbau ergeben sich die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten des Porotons.

Energieeinsparung und Wohngesundheit

Seit der ersten Energieeinsparverordnung werden Häuser immer luftdichter gebaut. Das hat zur Folge, dass verbrauchte oder gar belastete Raumluft langsamer ausgetauscht wird. Diskussionen über moderne, energiesparende Bauweisen, welche die Anreicherung von chemischen Stoffen und Feuchtigkeit begünstigen können, häufen sich. Dass gute Raumluftqualität und hohe Wärmedämmung vereinbar sind, beweisen Objekte aus Poroton-Ziegeln – errichtet nach dem Sentinel-Haus Konzept des gleichnamigen Instituts (SHI).

Gesundheitliche Störungen können verschiedene Ursachen haben. Obwohl wir uns den Großteil des Tages in geschlossenen Räumen aufhalten, wird das Raumklima oft unterschätzt. Vor allem auf die Schlafräume sollte besonderes Augenmerk gelegt werden. Wer wohngesund leben will, muss hohe Schadstoffkonzentrationen vermeiden und für ausreichenden Frischluftwechsel, geringe Temperaturschwankungen sowie optimale Luftfeuchtigkeit sorgen.

Richtigen Grundstein legen

Basis für Qualitätssicherung sind ausdünstungsarme Baustoffe. Poroton-Ziegel, vom eco-Institut in Köln nach strengsten Standards geprüft, sind unter anderem frei von Formaldehyd oder flüchtigen organischen Verbindungen (VOC). Als diffusionsoffenes Baumaterial nehmen sie dank feiner Luftporen- und Kapillarstruktur Feuchtigkeit auf und geben sie schnell wieder ab. So bleiben Wandoberflächen zu jeder Jahreszeit trocken. Dies bietet nicht nur Sicherheit gegen Schimmelpilzbildung und sonstige Bauschäden, sondern wirkt sich positiv auf die Wärmedämmwirkung und die Qualität der Innenraumluft aus. Mit einer Wärmeleitfähigkeit von bis zu 0,07 W/(mK) nehmen Poroton-Ziegel Spitzenpositionen unter den Wandbaustoffen ein. Eine zusätzliche Außendämmung ist bei diesem monolithischen Ziegelmauerwerk nicht notwendig. Erzielt werden die optimalen Dämmwerte durch die intelligente Kombination der natürlichen Baustoffe Ziegel und Perlit. Das ökologische Granulat aus mineralischem Vulkangestein sorgt für eine besonders gute Speicherung der Wärme und gibt diese zeitversetzt wieder ab.

Von der Beratung zum Zertifikat

Dass die eigenen vier Wände krank machen können, ist belegt. Wer für seine Gesundheit vorsorgen will, sollte sich bei FEBRO Massivhaus beraten lassen, die wohngesunde Objekte planen und realisieren. Institute wie das SHI entwickeln bedarfsgerechte vertraglich vereinbarte Konzepte, die Rechtssicherheit geben. Von einer Liste emissionsarmer Produkte über Raumluftmessung bis hin zu Baustellenkontrollen wird in jeder Phase der Errichtung die Einhaltung der vertraglich garantierten Werte kontrolliert. Mit einem Zertifikat bescheinigt das SHI den Erfolg. Das Bekenntnis zur Wohngesundheit sollte jedoch mehr beinhalten als die Verwendung schadstoffgeprüfter Baumaterialien. Bodenbeläge, Tapeten oder Wandanstriche gehören ebenso dazu wie ausdünstungsfreies Mobiliar und der Verzicht auf emittierende Bauchemieprodukte.

Energiesparlösungen

Wer heute ein Haus baut, möchte auch in Zukunft kostensicher und komfortabel wohnen – möglichst unabhängig von kommenden Energiepreissteigerungen. Daher ist für viele Bauherren ein geringer Energiebedarf inzwischen ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl ihres neuen Zuhauses. Ganz nebenbei leisten sie so einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz.


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