Massiv bauen

Welches Mauerwerk passt zu Ihrem Haus?

Wer massiv baut, kann zwischen verschiedenen Wandaufbauten wählen. Sie unterscheiden sich unter anderem bei Wärmedämmung, Schallschutz, Wandstärke und Material. Welche Lösung am besten passt, hängt deshalb von Ihrem Haus, Ihrem Grundstück und Ihren persönlichen Anforderungen ab.

Febro Massivhaus bietet verschiedene bewährte Systeme an. Gemeinsam prüfen wir, welcher Wandaufbau zu Ihrer Planung und dem gewünschten Energiestandard passt.

Ein wichtiger Vergleichswert ist der U-Wert. Er zeigt, wie viel Wärme durch ein Bauteil nach außen gelangt. Grundsätzlich gilt: Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung der betrachteten Konstruktion.

Thermo 2+

Beim Thermo-2+-System werden 25 cm starke Wandelemente im Stecksystem zusammengesetzt und anschließend mit Beton verfüllt. Dadurch lässt sich das Mauerwerk zügig errichten. Das unterstützt eine kurze Bauzeit und ermöglicht gleichzeitig eine flexible Grundrissplanung.

Der durchgängige Betonkern sorgt für Stabilität. Die innenliegende Dämmung schützt vor Wärmeverlusten und unterstützt auch den sommerlichen Wärmeschutz.

Mit einem U-Wert von 0,31 W/m²K schafft die Außenwand eine gute Grundlage für ein energieeffizientes Haus der Energieeffizienzklasse A.

Thermo 2+ mit verstärkter Dämmung

Diese Variante verbindet den stabilen Betonkern des Thermo-2+-Systems mit einer stärkeren Dämmung. Die Außenwand ist insgesamt 31,25 cm stark und erreicht einen U-Wert von 0,22 W/m²K.

Das Stecksystem ermöglicht auch bei dieser Ausführung eine zügige Errichtung des Mauerwerks. So lassen sich eine kurze Bauzeit, eine flexible Grundrissplanung und eine verbesserte Wärmedämmung miteinander verbinden.

Die verstärkte Dämmung reduziert Wärmeverluste und unterstützt den sommerlichen Wärmeschutz. Ein Blower-Door-Test überprüft zusätzlich, wie luftdicht die Gebäudehülle ausgeführt wurde.

 

Poroton-Planziegel mit zusätzlicher Dämmung

Bei diesem Wandaufbau kombiniert Febro Massivhaus 24 cm starke Poroton-Planziegel mit einem zusätzlichen Wärmedämmverbundsystem. Die Konstruktion erreicht einen U-Wert von 0,23 W/m²K.

Poroton-Planziegel werden aus natürlichen Rohstoffen wie Ton und Lehm hergestellt. Zusammen mit der zusätzlichen Dämmschicht entsteht ein massiver Wandaufbau mit guter Wärmedämmung und einem angenehmen Raumklima.

Bei entsprechend abgestimmter Gebäude- und Anlagentechnik kann dieser Wandaufbau auch für ein Effizienzhaus 40 eingesetzt werden.

Kalksandstein

Kalksandstein mit zusätzlicher Dämmung

Bei dieser Bauweise werden 24 cm starke Kalksandsteine mit einem zusätzlichen Wärmedämmverbundsystem kombiniert. Die Außenwand erreicht einen U-Wert von 0,29 W/m²K.

Kalksandstein zeichnet sich durch seine hohe Festigkeit und gute Schalldämmung aus. Das Material kann Wärme aufnehmen und zeitversetzt wieder abgeben. Die zusätzliche Dämmschicht verbessert den Wärmeschutz der Außenwand.

Damit ist Kalksandstein besonders interessant, wenn Stabilität und Schallschutz bei der Planung eine wichtige Rolle spielen.

Poroton-Planziegel ohne zusätzliche Außendämmung

Bei diesem Wandaufbau übernehmen 36,5 cm starke Poroton-Planziegel sowohl die tragende als auch die dämmende Funktion. Eine zusätzliche Außendämmung ist nicht erforderlich.

Die Außenwandkonstruktion erreicht einen U-Wert von 0,26 W/m²K. Die Planziegel bestehen aus natürlichen Rohstoffen wie Ton und Lehm. Ihre Materialstruktur unterstützt die Wärmedämmung und trägt zu einem ausgeglichenen Raumklima bei.

Diese Variante eignet sich für Bauherren, die einen massiven, einschaligen Wandaufbau ohne zusätzliche Außendämmung bevorzugen.

Welcher Wandaufbau passt zu Ihrem Haus?

Jedes der vorgestellten Systeme hat eigene Stärken. Entscheidend ist, welche Anforderungen Ihr Haus erfüllen soll. Dabei betrachten wir unter anderem den gewünschten Energiestandard, den Schallschutz, die Grundrissplanung, den Standort und Ihren finanziellen Rahmen.

In einem persönlichen Gespräch erklären wir Ihnen die Unterschiede und entwickeln gemeinsam einen Wandaufbau, der zu Ihrem Bauvorhaben passt.